



Wenn nicht jetzt, wann dann?




Nach dem recht unkomplizierten Grenzübergang von Rumänien nach Serbien – via Brücke über die Donau – ist das Etappenziel der Campingplatz in Kladušnica. Dort werden wir nicht nur von der freundlichen Besitzerin mit Rakija (Pflaumenschnaps) und anderen Leckereien begrüßt, auch „Oma“ lädt uns in ihr Haus auf einen Kaffee ein (was zeitlich leider nicht geklappt hat).
Neben Schlangen, wunderlichen Insekten, Salamander und weiteren Tieren gibt es viel Kultur, wunderschöne Natur und sonderbare Naturspektakel zu entdecken.




















Bevor ich Rumänien verlasse werfe ich einen Rückblick in die Geschichte des Landes und genieße die schöne Landschaft. Dabei werde ich von lieben Tieren – z.B. hatte ich im Arboretum Simeria meine persönliche, zottelige Parkbegleitung – und Menschen – eine alte Hirtin hat mich mit einem Beutel Eier und Käse beschenkt – bekleidet. Eine freundliche Geste kann mehr aussagen als tausende Worte.























Die Smeura in Rumänien ist das größte Tierheim der Welt. Dort werden um die 6000 Hunde beherbergt. Gerne hätte ich dort als Volunteer ein paar Wochen mitgeholfen. Allerdings ist bei so einer Größe ein strikt geregelter Ablauf unerlässlich und somit haben sich die Verantwortlichen – verständlicherweise – gegen ehrenamtliche Unterstützung entschieden. Bei einem weiteren Tierheim hat es zeitlich leider nicht geklappt.
Naja, letztlich gibt es auch hier genügend Tiere die täglich versorgt werden wollen. Und dann hat mir das Universum auch noch Sonntagnachts Kätzi vor die Tür gesetzt die ihre vier Kitten bei mir zur Welt gebracht hat und seitdem bei mir wohnen…






























Am Anfang war der Gedanke „das wird ja schon nicht so viel was am Bus gemacht werden muss“ und schwups, da ist sie wieder, die Realität die einen eines Besseren belehrt. Angetrieben durch die verwunderten Reaktionen aus der Hessischen Nachbarschaft, den Bus in nur 3 Wochen komplett umgebaut und instandgesetzt haben zu wollen, habe ich es dann letztlich mit tatkräftiger Unterstützung von meiner Mutti, meinem Bruder und Helene sehr wohl geschafft! Danke für euren Einsatz!
Insgesamt wurde einiges an Karosseriearbeiten gemacht (u.a. Schweiß- Lack- und Rekonstruktionsarbeiten), der Innenausbau komplett nach eigenen Vorstellungen (und was das Material hergegeben hat) konstruiert und allgemeine Wartungsarbeiten, wie Unterbodenschutz und Ölwechsel, durchgeführt. Das Wichtigste, einen neue Hupe, gab es auch.


































Ich bin auf dem Weg neue Orte zu entdecken, liebe Menschen zu besuchen und Neue kennenzulernen, hier und dort Unterstützung zu leisten – wo auch immer ich helfen kann. Die Welt ist sooo groß und vielfältig – lasst uns sie erkunden und nicht durch unsere alltäglichen, selbstgewählten oder aufgezwungenen Barrieren einschränken!
Hier auf meinem Blog möchte ich euch mit Bildern und vielleicht auch ab und an lyrischen Ergüssen daran teilhaben lassen.
Wer Orthographiefehler entdeckt, darf sie gerne behalten 😉



